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- Station 2 - Brunnen Ecke Pulsnitzer Straße / Herrental - Wanderweg Wasser
Der Brunnen befindet sich südlich der Einfahrt von der Pulsnitzer Straße zum Herrental Station 2 Wanderweg Brunnen Ecke Pulsnitzer Straße - Herrental Informationen Station 2 GPS-Koordinaten: Breitengrad 51.267535 Längengrad 14.093888 Google Maps Karte: Kartenübersicht anzeigen Standort anzeigen Besichtigung: jederzeit möglich keine Anmeldung Gruppenführung: Sie möchten den Wanderweg Wasser erleben und seinen Jahrhundertealten Spuren folgen? Ideal für: - Firmenevents - Abschlussfeiern - Wanderausflüge - Vereinsevents - Schulausflüge - Geburtstagsfeiern Buchen Sie jetzt eine unvergessliche & exklusive Gruppenführung und lernen Sie die Zeugnisse eines bisher kaum beleuchteten technischen Fortschritts kennen, der zu unserem modernen Leben entscheidend beigetragen hat. Termin anfragen Beschreibung Der Brunnen befindet sich südlich der Einfahrt von der Pulsnitzer Straße zum Herrental Er wurde bei Straßensanierungsarbeiten 1991 freigelegt und hat eine Tiefe von ca. 11,40 m und einen Durchmesser von ca. 1,28 m. 2013 wurde eine Wassertiefe von ca. 6,40 m gemessen Welche genaue Bedeutung der Brunnen hatte, ist noch unklar. Vermutet wird die Versorgung der vor dem Pulsnitzer Stadttor lebenden Bevölkerung mit Trinkwasser oder ein Zusammenhang mit den südlich vom Hauptfriedhof gelegenen Bleichwiesen. Bilder & Videos
- Station 22 - Brunnen Kinds- und Armenwiesen - Wanderweg Wasser
Die Brunnen befinden sich nordwestlich und südöstlich des Verbindungsweges Hennersdorf – Kamenz (Eselsburg), gesehen von einem Punkt ca. 75m nach dem Beginn des Südgiebels vom Wohnhauses Hennersdorfer Weg 2 in Richtung Kamenz. Station 22 Wanderweg Brunnen Kinds- und Armenwiesen Informationen Station 22 GPS-Koordinaten: Breitengrad 51.256556 Längengrad 14.087806 Google Maps Karte: Kartenübersicht anzeigen Standort anzeigen Besichtigung: Außenanlage möglich Innenbesichtigung nur nach Voranmeldung möglich! Gruppenführung: Sie möchten den Wanderweg Wasser erleben und seinen Jahrhundertealten Spuren folgen? Ideal für: - Firmenevents - Abschlussfeiern - Wanderausflüge - Vereinsevents - Schulausflüge - Geburtstagsfeiern Buchen Sie jetzt eine unvergessliche & exklusive Gruppenführung und lernen Sie die Zeugnisse eines bisher kaum beleuchteten technischen Fortschritts kennen, der zu unserem modernen Leben entscheidend beigetragen hat. Termin anfragen Beschreibung Die Brunnen befinden sich nordwestlich und südöstlich des Verbindungsweges Hennersdorf – Kamenz (Eselsburg), gesehen von einem Punkt ca. 75 m nach dem Beginn des Südgiebels vom Wohnhauses Hennersdorfer Weg 2 in Richtung Kamenz. Das heutige Quellgebiet wird Kindswiesen oder Fichten genannt. 1901 wurde durch ein Gutachten des Herrn Ingenieur Richard Blumer aus Radeberg eine Hereinleitung der Freudenbergschen Quellen zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung von Kamenz empfohlen. Daraufhin wurden erste Verhandlungen zum Erwerb des Kind’schen Grundstücks getätigt Im April 1902 gab es ein Projekt und einen Kostenvoranschlag zur Quellfassung der Kindswiesen und der Stäpswiesen. Am 1. August 1902 fasste der Stadtrat von Kamenz den Beschluss die Quellfassung der Kindswiesen in Eigenregie unter Leitung von Gasinspektor Koch durchzuführen. Die Leitung zur Abführung des gefassten Trinkwassers sollte über eine 150 mm starke Gussleitung bis zur Eselsburg und dann weiter über eine 175 mm starke Gussleitung durchs Herrental bis zum Spittel geführt werden. Es wurden 5 Schachtbrunnen mit ca.3-4 m Tiefe errichtet und ein Sandfanghäuschen gebaut. Später wurden noch 2 Brunnen südöstlich des Verbindungsweges auf der sogenannten Freudenbergschen Wasserwiese erschlossen. Im Jahre 1937 wurden auf den Kindswiesen zusätzlich 2 Bohrbrunnen mit ca. 11-13 m Tiefe und ein Sammelbrunnen nördlich vom Sandfanghäuschen errichtet. Die Anlage wurde im September 2017 außer Betrieb genommen. Sie bestand zuletzt aus sieben 1,5-11,3 m tiefen Quellschroten, einem Sandfanghäuschen und einem Sammelbrunnen. Heute wird das Wasser für die Versorgung der Grünanlagen der Stadt Kamenz genutzt. Bilder & Videos
- Kontakt / Ansprechpartner - Wanderweg Wasser
- Kontakt Wanderweg Ansprechpartner Anfragen Führungen / Besichtigungen Ansprechpartner Wanderweg Ansprechpartner: Führungen & Besichtigung Herr Alexander Käppler Telefon: (03578) 377-0 eMail: info(at)ewagkamenz.de Verein: Allgemeine Anfragen Kamenzer Geschichtsverein e.V. c/o Kutter, Pulsnitzer Str. 39 01917 Kamenz Telefon: (03578) 308575 eMail: kontakt(at)kamenzer-geschichtsverein.de Partner: ewag kamenz Energie und Wasserversorgung Aktiengesellschaft Kamenz An den Stadtwerken 2 01917 Kamenz Telefon: (03578) 377-0 Anfragen Gruppenführung: Sie möchten den Wanderweg Wasser mit seinen Jahrhunderten alten Spuren folgen und erleben? Ideal für: - Firmenevents - Abschlussfeiern - Wanderausflüge - Vereinsevents - Schulausflüge - Geburtstagsfeiern Buchen Sie jetzt eine unvergessliche & exklusive Gruppenführung und lernen Sie die Zeugnisse eines bisher kaum beleuchteten technischen Fortschritts kennen, der zu unserem modernen Leben entscheidend beigetragen hat. Anrede bitte auswählen Name / Verein / Schule / Firma Telefon Anschrift / Ort E-Mail-Adresse Führungen / Objekte bitte auswählen Datum wählen * required Uhrzeit Personenanzahl, evtl Rückfragen Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und willige ein, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und eventueller Rückfragen gespeichert werden dürfen. Datenschutz Absenden
- Station 5 - Neuer Hochbehälter Kirschallee - Wanderweg Wasser
Der Hochbehälter befindet sich westlich des Verbindungsweges Gartenweg und Langes Gäßchen Station 5 Wanderweg Neuer Hochbehälter Kirschallee Informationen Station 5 GPS-Koordinaten: Breitengrad 51.265416 Längengrad 14.088999 Google Maps Karte: Kartenübersicht anzeigen Standort anzeigen Besichtigung: Außenanlage möglich Innenbesichtigung nur nach Voranmeldung möglich! Gruppenführung: Sie möchten den Wanderweg Wasser erleben und seinen Jahrhundertealten Spuren folgen? Ideal für: - Firmenevents - Abschlussfeiern - Wanderausflüge - Vereinsevents - Schulausflüge - Geburtstagsfeiern Buchen Sie jetzt eine unvergessliche & exklusive Gruppenführung und lernen Sie die Zeugnisse eines bisher kaum beleuchteten technischen Fortschritts kennen, der zu unserem modernen Leben entscheidend beigetragen hat. Termin anfragen Beschreibung Der Hochbehälter befindet sich westlich des Verbindungsweges Gartenweg und Langes Gäßchen. Er wurde 1992/93 errichtet und löste den alten Behälter ab. Der Behälter hat zwei Kammern mit je 3000 m³ Fassungsvermögen. Er erhält sein Wasser aus dem Wasserwerk Jesau über eine Pumpleitung. Die Inbetriebnahme erfolgte am 25.03.1993 Bilder & Videos
- Station 25 - Hochbehälter auf dem Hutberg - Wanderweg Wasser
Der Hochbehälter befindet sich ca. 230 m östlich vom Verbindungsweg von Lückersdorf zum Hutberg. Station 25 Wanderweg Hochbehälter auf dem Hutberg Informationen Station 25 GPS-Koordinaten: Breitengrad 51°16′11.165″ Längengrad 14°04′53.304″ Google Maps Karte: Kartenübersicht anzeigen Standort anzeigen Besichtigung: Außenanlage möglich Innenbesichtigung nur nach Voranmeldung möglich! Gruppenführung: Sie möchten den Wanderweg Wasser erleben und seinen Jahrhundertealten Spuren folgen? Ideal für: - Firmenevents - Abschlussfeiern - Wanderausflüge - Vereinsevents - Schulausflüge - Geburtstagsfeiern Buchen Sie jetzt eine unvergessliche & exklusive Gruppenführung und lernen Sie die Zeugnisse eines bisher kaum beleuchteten technischen Fortschritts kennen, der zu unserem modernen Leben entscheidend beigetragen hat. Termin anfragen Beschreibung Der Hochbehälter befindet sich ca. 230 m östlich vom Verbindungsweg von Lückersdorf zum Hutberg. Er wurde 2015 gebaut und ersetzte 2 vorhandene kleinere Behälter von 1930 (ca. 300 m³ Fassungsvermögen) und von 1960 (ca. 600 m³ Fassungsvermögen) Das Bauwerk besteht aus zwei zylindrischen Edelstahlbehältern mit einem Durchmesser von 12 m, einer Höhe von 9 m und einem Fassungsvermögen von jeweils ca. 1000 m³ Der Hochbehälter dient der Hochdruckzone von Kamenz und versorgt unter anderem die Häuser am Hutberg und die Hutberggaststätte, die hatte nämlich bis zum Bau des 1. Hochbehälters 1930 kein Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz. Darüber hinaus werden noch viel mehr Orte durch den Hochbehälter auf dem Hutberg mit Wasser versorgt: u. a. Elstra mit Ortsteilen, Lückersdorf, Gelenau, Thonberg und Brauna. Bilder & Videos
- Wanderung 22.03.2025 / Wanderweg Wasser
- Ticket Wanderweg Ticketreservierung 22.03.2025 Wanderung Ansprechpartner Wanderweg Ansprechpartner: Führungen & Besichtigung Herr Alexander Käppler Telefon: (03578) 377-0 eMail: info(at)ewagkamenz.de Verein: Allgemeine Anfragen Kamenzer Geschichtsverein e.V. c/o Kutter, Pulsnitzer Str. 39 01917 Kamenz Telefon: (03578) 308575 eMail: kontakt(at)kamenzer-geschichtsverein.de Partner: ewag kamenz Energie und Wasserversorgung Aktiengesellschaft Kamenz An den Stadtwerken 2 01917 Kamenz Telefon: (03578) 377-0 Ticketreservierung Wanderung 22.03.2025 / 09:00 Uhr: Sie möchten den Wanderweg Wasser mit seinen Jahrhunderten alten Spuren folgen und erleben? AUSVERKAUFT - Keine Tickets mehr verfügbar !!! Wanderweg Wasser - Live erleben 22.03.2025 Exklusive geführte Wanderung am 22.03.2025 zum Tag des Wassers 2025. 800 Jahre Kamenz & 120 Jahre Hydraulischer Widder. Erleben Sie eine geführte und interessante Wanderung (ca. 8km) auf dem Wanderweg Wasser, inklusive kleinem Imbiss. 18 interessante Stationen mit Sonderöffnungen. Sonderöffnung und Führung u.a.: - Neuer Hochbehälter Kirschallee - Hydraulischer Widder - DDR Pumpwerk Lückersdorf - Trippelsborn
- Station 8 - Pumpwerk an der Schwarzen Mühle - Wanderweg Wasser
Die Pumpanlage befindet sich südlich der Verbindungsstraße Kamenz- Lückersdorf, direkt an der Schwarzen Mühle bzw. am Langen Wasser Station 8 Wanderweg Pumpwerk an der Schwarzen Mühle Informationen Station 8 GPS-Koordinaten: Breitengrad 51.262007 Längengrad 14.07513 Google Maps Karte: Kartenübersicht anzeigen Standort anzeigen Besichtigung: jederzeit möglich keine Anmeldung Gruppenführung: Sie möchten den Wanderweg Wasser erleben und seinen Jahrhundertealten Spuren folgen? Ideal für: - Firmenevents - Abschlussfeiern - Wanderausflüge - Vereinsevents - Schulausflüge - Geburtstagsfeiern Buchen Sie jetzt eine unvergessliche & exklusive Gruppenführung und lernen Sie die Zeugnisse eines bisher kaum beleuchteten technischen Fortschritts kennen, der zu unserem modernen Leben entscheidend beigetragen hat. Termin anfragen Beschreibung Die Pumpanlage befindet sich südlich der Verbindungsstraße Kamenz- Lückersdorf, direkt an der Schwarzen Mühle bzw. am Langen Wasser. 1912 kaufte die Stadt Kamenz das Flurstück 521c Gemarkung Lückersdorf von der Familie Freudenberg, damalige Besitzer der Schwarzen Mühle, und errichtete einen Brunnen. Das Wasser sollte mittels elektrischer Pumpenanlage in die Stadt befördert werden, aber diverse Mühlenbesitzer, der Moritzbadbesitzer und die Gemeinde Lückersdorf hatten Einwände dagegen. Das Pumpenhaus wurde nicht gebaut, stattdessen die schon erwähnte Dreiplungerpumpe 1914 im Widdergebäude installiert. Das Brunnengebiet wurde um weitere Brunnen erweitert. In einer Untersuchung im Jahre 1961 stellte man ein Gegengefälle in der Transportleitung Richtung Kamenz fest. Daraufhin wurde 1964 ein Pumpschacht errichtet und das Wasser wurde gepumpt, um die Wassermenge optimal auszunutzen. 2004 wurde die Anlage neu errichtet. Sie besteht nun aus einem kleinem Vorlagebehälter mit 15 m³ und 2 Druckmantelpumpen der Firma EMU, die 39-45 m³ Wasser pro Stunde pumpen können. Es werden nun auch beide Quellgebiete also „Pollacks Wiesen“ und Schwarze Mühle gefasst und über das Pumpwerk zum Wasserwerk Eselsburg transportiert. Bilder & Videos
- Station 1 - Andreasbrunnen auf dem Marktplatz - Wanderweg Wasser
Der Brunnen befindet sich im südwestlichen Teil des Marktplatzes. Er ist wohl einer der ältesten Brunnen der Stadt und hat eine Tiefe von ca. 10,80 m und eine Durchmesser von ca. 2 m, bei einer 2004 gemessenen Wassertiefe von ca. 7m sind das immerhin ca. 22 m³ Wasserinhalt. Station 1 Wanderweg Andreasbrunnen auf dem Marktplatz Informationen Station 1 GPS-Koordinaten: Breitengrad 51.269698 Längengrad 14.095492 Google Maps Karte: Kartenübersicht anzeigen Standort anzeigen Besichtigung: jederzeit möglich keine Anmeldung Gruppenführung: Sie möchten den Wanderweg Wasser erleben und seinen Jahrhundertealten Spuren folgen? Ideal für: - Firmenevents - Abschlussfeiern - Wanderausflüge - Vereinsevents - Schulausflüge - Geburtstagsfeiern Buchen Sie jetzt eine unvergessliche & exklusive Gruppenführung und lernen Sie die Zeugnisse eines bisher kaum beleuchteten technischen Fortschritts kennen, der zu unserem modernen Leben entscheidend beigetragen hat. Termin anfragen Beschreibung Brunnen befindet sich im südwestlichen Teil des Marktplatzes. Er ist wohl einer der ältesten Brunnen der Stadt und hat eine Tiefe von ca. 10,80 m und einen Durchmesser von ca. 2 m, bei einer 2004 gemessenen Wassertiefe von ca. 7 m sind das immerhin ca. 22 m³ Wasserinhalt. Dr. Andreas Günter, Bürgermeister zu Kamenz, ließ im Jahre 1570 diesen Brunnen aus Liebe zu seiner Vaterstadt und auf seine Kosten verzieren. Er gehört zu den wenigen in Deutschland existierenden dreisäuligen Renaissancebrunnen. Aus technischer Sicht wurde der Brunnen mehrfach umgebaut ursprünglich mit einem Ziehbrunnen, später mit einer Schwengelpumpe und im Jahre 1894 mit einem sogenannten kieterschen Löschbrunnen versehen. 1952/53 wurde die Anlage komplett überholt und die für den Löschbrunnen geöffnete Seitenwand wieder verschlossen. Außerdem wurde eine elektrische Pumpe zur Wasserförderung installiert und in den Seitenwänden 3 Ausläufe mit kleinen Sandsteinbecken angebracht. Leider funktionierte das Konzept nicht lange. Erst mit der Rekonstruktion des gesamten Marktplatzes 1991 wurde die Funktionsfähigkeit wieder hergestellt. Allerdings wird leider nicht das Brunnenwasser genutzt, sondern Wasser aus einem Vorlagebehälter, der aus dem Trinkwassernetz befüllt wird. Am 15.10.2004 wurde der Brunnen noch einmal geöffnet, auf Initiative des KGV stieg ein Taucher mit Unterstützung der Kamenzer Feuerwehr bis zum Grunde des Brunnens hinab und barg eine Anzahl von Gegenständen, die leider nur wertlose Glasflaschen waren. Neben dem Andreasbrunnen befindet, sich ähnlich wie auf dem Schulplatz, eine 1944 errichtete Feuerlöschzisterne mit einem Fassungsvermögen von ca.270 m³(15,7x6,7x2,8). 2017 wurde der Markt teilweise neu gestaltet und dabei eine Wasserrinne mit drei Fontänen errichtet. Bilder & Videos
- Vorwort - Wanderweg Wasser | 25 Stationen über die 100jährige Geschichte der Wasserversorgung in und um Kamenz
So wie das Wasser existenziell für das Leben überhaupt ist, so war es auch entscheidend für die Entwicklung der Stadt Kamenz. Es war der Umstand einer Furt durch die Elster, der bereits in vorslawischer Zeit einen bedeutenden Handelsweg, aus dem später die via regia hervorging, entstehen ließ und für die erste (slawische) Ansiedlung im Schatten des Eulenberges sorgte. Vorwort Wasser So wie das Wasser existenziell für das Leben überhaupt ist, so war es auch entscheidend für die Entwicklung der Stadt Kamenz. Aktuelles, Stationen und Termine suchen Vorwort Wasser Thomas Binder (Stadtarchiv Kamenz) So wie das Wasser existenziell für das Leben überhaupt ist, so war es auch entscheidend für die Entwicklung der Stadt Kamenz. Es war der Umstand einer Furt durch die Elster, der bereits in vorslawischer Zeit einen bedeutenden Handelsweg, aus dem später die via regia hervorging, entstehen ließ und für die erste (slawische) Ansiedlung im Schatten des Eulenberges sorgte. An diesem Fels bzw. Stein entstand im wahrsten Sinne des Wortes also Kamenz. Spätestens mit der deutschen Ostkolonisation um 1200 entwickelte sich der Standort an der Schwarzen Elster zu einem Marktflecken. Die erste urkundliche Erwähnung von 1225 berichtet von einem Brand, der zumindest die Kirche, wenn nicht sogar die Siedlung betroffen hat. Es fehlte wohl an Wasser zum Löschen. Mit dem anschließenden Neubau der Kirche ging eine Verlagerung der Stadt an seinen heutigen Standort einher. Obgleich im Besitz der Herren von Vesta resp. von Kamenz nahmen bald die Bürger und vor allem die Handwerke bedeutenden Einfluss. So waren es die Fleischer, Schuster, Bäcker und Tuchmacher als die vier großen Gewerke, die politisch und ökonomisch die Entwicklung der Stadt vorantrieben. Dies verdankten die Handwerke auch der günstigen Lage an Schwarzer Elster und Langem Wasser, wo Mühlen ihre Arbeit erleichterten. Selbst Tuchmacherteich oder Bäckerteich künden vom frühen Reichtum des städtischen Handwerks. Aber auch der Rat sorgte für das Wohl seiner Bürger. So sorgte Herr Ulrich Zwicker mit der Stiftung einer Wasserröhre von Hennersdorf bis in die Stadt im Jahre 1466 nicht nur für die Verbesserung der Wasserversorgung, sondern zugleich nun auch für ein großes Jubiläum: 550 Jahre Kamenzer Wasserleitungsbau. Es waren aber auch immer wieder Stadtbrände, die dem Aufstieg der Stadt herbe Rückschläge brachten. Vor allem die großen Feuersbrünste von 1572, 1707 und 1842 zeigten nachhaltig, wie wichtig Wasser für eine Stadt war. Dennoch schöpften die Kamenzer stets neue Hoffnung und machten sich an den Wiederaufbau ihrer Stadt. Apropos Hoffnung; diese zu vermitteln war Auftrag der Geistlichkeit. Am 24. Januar 1729 übergoss Pastor Primarius Gottfried Feller seinen Enkel Gotthold Ephraim Lessing (1729 bis 1781) in der Hauptkirche St. Marien mit dem Taufwasser. Dieser erhielt seine erste Unterrichtung durch die universitär gebildete Familie und nicht zuletzt durch die Schulbildung des weitbekannten Kamenzer Lyzeums, bevor er sich in die weite Welt aufmachte und einer der bedeutendsten deutschen Aufklärer wurde. Doch das nur nebenbei. Der Aufbruch in die Moderne wäre ohne Wasser nicht möglich gewesen, denn auch die Dampfmaschinen benötigten dieses Element. Als am 30. September 1871 die erste Dampflok in den Bahnhof einfuhr, hatte dieser Epochensprung auch Kamenz erreicht. Der Anschluss an das Schienennetz war für die aufstrebenden Unternehmen und den Vertrieb ihrer Produkte unverzichtbar. Zugleich kamen immer mehr Menschen in die Stadt, um hier zu leben, wohnen, zu arbeiten oder zu dienen. So war es die Garnison, die für die Anlage eines Stadtbades sorgte, wo vorrangig das Militär sich körperlich ertüchtigte, bald aber auch die Kamenzer sich sportlich betätigen konnten. Erholung fanden alle in den großzügig angelegten Parks der Stadt, die ohne Bewässerung nie hätten entstehen können. Und selbstverständlich wäre die Weiterentwicklung der Kamenzer Braukommune um 1900 ohne Wasser nicht denkbar gewesen. Mit dem Langen Wasser verbindet sich aber zugleich das dunkelste Kapitel der Stadt, als Ende des Zweiten Weltkrieges im Herrental KZ-Häftlinge eingepfercht und getötet wurden. Ihre Asche wurde in den nahe gelegenen Wasserlauf geschüttet. Wasser wird auch zukünftig die Geschichte der Stadt bestimmen. Das beweisen eindrucksvoll die inzwischen vollgelaufenen Steinbrüche in Kamenz und Umgebung. Diese zeugen von einer einst bedeutenden Industrie für die Region, als auch von der Kraft, die in dieser Naturgewalt steckt. Das Wasserrohr Nachts braust ein hohles Rauschen an mein Ohr. Schrill tönt mein Schritt, der banges Leben kündet. Tief unterm Erdreich liegt ein Wasserrohr: Weiß nicht, wo’s herkommt, – weiß nicht, wo es mündet. So tief wie eine Ahnung rollt der Schall, wie bange Märchen, die wir schaudernd träumen. Mein Fuß erschrickt – und weiß, daß überall tief unter meinen Wegen Wasser schäumen. Erich Mühsam (1878–1934) Deutscher Schriftsteller
- Wanderweg Wasser | 25 Stationen über die 100jährige Geschichte der Wasserversorgung in und um Kamenz
Lernen Sie jetzt die 25 Stationen des Wanderweg Wasser kennen und erleben Sie die über 100jährige Geschichte der Wasserversorgung in und um Kamenz kennen. Wanderweg Wasser Erlebe die Schönheit des Wanderweges entlang der historischen Wasserversorgung in und um Kamenz... Aktuelles, Stationen und Termine suchen Vorwort Wasser So wie das Wasser existenziell für das Leben überhaupt ist, so war es auch entscheidend für die Entwicklung der Stadt Kamenz. Es war der Umstand einer Furt durch die Elster, der bereits in vorslawischer Zeit einen bedeutenden Handelsweg, aus dem später die via regia hervorging, entstehen ließ und für die erste (slawische) Ansiedlung im Schatten des Eulenberges sorgte. weiterlesen Auf diesem Weg kann man den Jahrhundertealten Spuren folgen und erleben, wie mühevoll es in der Vergangenheit oftmals war, die Bewohner immer mit ausreichend sauberem Trinkwasser zu versorgen. weiterlesen Der Wanderweg Wasser in und um Kamenz... Bevorstehende Veranstaltungen & Termine Mehrere Termine Hydraulischen Widder - Weltwassertag 2026 So., 22. März Hydraulischen Widder Mehr Infos Erfahre hier mehr. Stationen Wanderweg Wasser Stationen des Wanderweg Wasser in und um Kamenz. Lernen Sie jetzt die 25 Stationen des Wanderweg Wasser kennen und erleben Sie die über 100jährige Geschichte der Wasserversorgung in und um Kamenz kennen. anzeigen Station 1 | Andreasbrunnen auf dem Markt Kamenz # Station 2 | Brunnen Ecke Pulsnitzer Straße Herrental # Station 3 | Brunnen Krabatspielplatz Springbrunnen Schillerprommenade # Station 4 | Alter Hochbehälter Kirschallee # Station 5 | Neuer Hochbehälter Kirschallee # Station 6 | Brunnen Bahnwärterhaus Lückersdorfer Weg # Station 7 | Hydraulischer Widder – Lückersdorfer Weg # Station 8 | Pumpwerk an der Schwarzen Mühle # Station 9 | Brunnen Pollacks Wiesen # Station 10 | Pumpwerk Lückersdorf – An den Wiesen # Station 11 | Steintrog vor Kamenzer Straße 43 # Station 12 | Brunnen auf dem Hutberg # Station 13 | Trippelsborn # Station 14 | Brunnen an der St. Just-Kirche # Station 15 | Brunnen im Weißschen Garten # Station 16 | Brunnen an der Alten Baderei # Station 17 | Klosterbrunnen auf dem Schulplatz # Station 18 | Ehemaliges Pumpwerk Gelenau-Brunnen Am Katzenborn # Station 19 | Das Männel # Station 20 | Trinkwasserhochbehälter Gelenau # Station 21 | Ausblick Quellgebiet Rodeland - Rodelandsteiche # Station 22 | Brunnen Kinds- und Armenwiesen # Station 23 | Wasserwerk Eselsburg # Station 24 | Brunnen Bahnwärterhaus 1 - Stiftgäßchen # Station 25 | Hochbehälter auf dem Hutberg anzeigen
- Station 19 - Das Männel - Wanderweg Wasser
Der Quellaustritt, das sogenannte Männel befindet sich südwestlich hinter dem Gasthof Gelenau an dessen ehemaligen Saal an der Hauptstraße. Station 19 Wanderweg Das Männel Informationen Station 19 GPS-Koordinaten: Breitengrad 51.251745 Längengrad 14.069168 Google Maps Karte: Kartenübersicht anzeigen Standort anzeigen Besichtigung: jederzeit möglich keine Anmeldung Gruppenführung: Sie möchten den Wanderweg Wasser erleben und seinen Jahrhundertealten Spuren folgen? Ideal für: - Firmenevents - Abschlussfeiern - Wanderausflüge - Vereinsevents - Schulausflüge - Geburtstagsfeiern Buchen Sie jetzt eine unvergessliche & exklusive Gruppenführung und lernen Sie die Zeugnisse eines bisher kaum beleuchteten technischen Fortschritts kennen, der zu unserem modernen Leben entscheidend beigetragen hat. Termin anfragen Beschreibung Der Quellaustritt, das sogenannte Männel, befindet sich südwestlich hinter dem Gasthof Gelenau an dessen ehemaligen Saal an der Hauptstraße. Am 25. April 1814 verkaufte die Gemeinde Gelenau ein Fleckchen Land von der Dorfflur für das sogenannte innengelegte „Wassermännchen“ für 15 Thaler an die Bürger Mörbitzen, Freudenberg und Schäfer. Darauf entstand die Wasseraustrittsstelle der Röhrleitung mit dem Namen „Männel“. Nach dem früheren Hofrat Dr. med. Räder soll die ausgezeichnete Güte des Wassers der Ursprung der Namensgebung sein, die Erreichung eines hohen Alters nach dem Genuss des Wassers. Der Feuerschutz und Heimatverein Gelenau e.V. errichtete im Jahre 2004 die heutige sehenswerte und wunderschöne Anlage, die auch zum Verweilen einlädt. Die dazugehörige Brunnenfassung befindet sich ca. 90 m vor dem Bahnübergang Richtung Pulsnitz etwa 80 m südöstlich der Straße von Gelenau nach Gersdorf. Der Brunnen ist nur ca. 1,70 m tief und hat einen Durchmesser von 1 m. 1788 legte die damalige Pächterin der Gelenauer Schenke, Frau Johanna Maria Geyer, eine Holzrohrleitung vom Brunnen, der sich auf der Wiese des Richters und Bauern Johann Gottlieb Minkwitz befand, bis zum Gasthof und musste diesem 1 Thaler 8 Groschen als Wasserzins bezahlen. Im Hof des Gasthofes wurde ein Granittrog mit der Jahreszahl 1759 aufgestellt und dessen Überlauf bis zum Männel geführt. Dort konnte das Wasser lange Zeit von den Anwohnern genutzt werden. Bilder & Videos
- Station 6 - Brunnen Bahnwärterhaus Lückersdorfer Weg - Wanderweg Wasser
Der Brunnen befindet sich südlich vom Lückersdorfer Weg, ca. 75 m vom Bahnübergang entfernt Station 6 Wanderweg Brunnen Bahnwärterhaus Lückersdorfer Weg Informationen Station 6 GPS-Koordinaten: Breitengrad 51.2628 Längengrad 14.086513 Google Maps Karte: Kartenübersicht anzeigen Standort anzeigen Besichtigung: jederzeit möglich keine Anmeldung Gruppenführung: Sie möchten den Wanderweg Wasser erleben und seinen Jahrhundertealten Spuren folgen? Ideal für: - Firmenevents - Abschlussfeiern - Wanderausflüge - Vereinsevents - Schulausflüge - Geburtstagsfeiern Buchen Sie jetzt eine unvergessliche & exklusive Gruppenführung und lernen Sie die Zeugnisse eines bisher kaum beleuchteten technischen Fortschritts kennen, der zu unserem modernen Leben entscheidend beigetragen hat. Termin anfragen Beschreibung Der Brunnen befindet sich südlich vom Lückersdorfer Weg, ca. 75 m vom Bahnübergang entfernt. Er hat eine Tiefe von ca. 8,40 m und einen Durchmesser von 1 m. Im Jahr 2008 wurde ein Wasserstand von 5,30 m gemessen. Der Brunnen wurde vermutlich mit dem Bau der Bahnstrecke Kamenz - Arnsdorf 1870/71 errichtet und diente zur Wasserversorgung des Bahnwärterhäuschens Nr. 2, welches sich am Bahnübergang nördlich vom Lückersdorfer Weg befand. Aus alten Unterlagen geht hervor, dass die meisten Bahnwärterhäuschen in Kamenz und Umgebung über ähnliche separate Brunnenanlagen mit Trinkwasser versorgt wurden. Mit dem Abriss des Bahnwärterhäuschens verlor der Brunnen seine Zweckbestimmung. Bilder & Videos

